
Der Euro notiert bei etwa 1,1582, unterhalb des 7/8-Murray-Levels und innerhalb des Aufwärtstrendkanals, der sich seit dem 27. Juni gebildet hat. Es wird erwartet, dass EUR/USD in den kommenden Stunden weiter steigt, jedoch könnte es Schwierigkeiten haben, dieses Niveau zu durchbrechen, da das 7/8-Murray-Level im Tageschart technisch dem 6/8-Murray-Level entspricht und als starker Widerstand gelten kann.
Erreicht der Euro in den kommenden Stunden 1,1596 oder 1,16 und konsolidiert der Kurs anschließend unterhalb des 7/8-Murray-Levels, könnte dies als klares Verkaufssignal gewertet werden, mit Kurszielen am 21er SMA im Bereich von 1,1546.
Ein klarer Ausbruch unter den Aufwärtstrendkanal und eine anschließende Konsolidierung unterhalb von 1,1540 könnten ein negatives Szenario signalisieren. In diesem Fall wäre zu erwarten, dass der Euro die Unterstützung an der 200er EMA im Bereich von 1,1493 testet; letztlich wird damit gerechnet, dass sich EUR/USD oberhalb des 6/8-Murray-Levels bei etwa 1,1474 stabilisiert.
Der Ausblick für den Euro könnte sich eintrüben, sobald der Kurs unter das 6/8-Murray-Level fällt; er könnte dann zügig das 5/8-Murray-Level im Bereich von 1,1352 erreichen.
Oberhalb der psychologischen Marke von 1,15 kann jeder Rücksetzer als Signal verstanden werden, in den kommenden Tagen weiter zu kaufen, während unterhalb des 7/8-Murray-Levels damit zu rechnen ist, dass EUR/USD unter Abwärtsdruck bleibt.
Das Währungspaar EUR/USD könnte sich in einer Handelsspanne zwischen 1,1596 und 1,1493 festfahren; beide Niveaus könnten Gelegenheiten für Käufe und Verkäufe bieten, weshalb die hervorgehobenen Zonen aufmerksam beobachtet werden sollten.
