
Der Euro wird um 1,1572 innerhalb des Aufwärtstrendkanals gehandelt, der sich seit dem 24. Juli ausbildet. In diesem Bereich könnte eine technische Gegenreaktion einsetzen, nach der EUR/USD seinen Aufwärtstrend fortsetzen könnte.
Der Euro stieß im Bereich von 1,1626 auf starken Widerstand, konnte sich jedoch nicht über dem 7/8-Murray-Level behaupten. Nun könnte EUR/USD Anzeichen einer nachlassenden Aufwärtsdynamik zeigen. Wir sollten beobachten, ob sich das Instrument über 1,1560 halten kann, um den Aufwärtstrend wieder aufzunehmen, sodass wir Kaufpositionen eröffnen könnten.
Ein deutlicher Ausbruch unter den Aufwärtstrendkanal und eine anschließende Konsolidierung unter 1,1550 könnten den Ausblick für den Euro verändern. In den kommenden Tagen wäre dann ein Rückgang von EUR/USD bis zur psychologischen Marke von 1,15 – in der Nähe des exponentiellen gleitenden 200-Perioden-Durchschnitts (EMA) – zu erwarten, mit letztlich starker Unterstützung am 6/8-Murray-Level bei 1,1474.
Aus technischer Sicht halten wir einen weiteren Rückgang des Euro für möglich und müssen wachsam bleiben, da ein potenzieller Ausbruch aus dem Aufwärtstrendkanal erfolgen könnte, zumal der Eagle-Indikator ein negatives Signal liefert.
