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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 12. Februar? Einfache Tipps und Analyse für Einsteiger

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 12. Februar? Einfache Tipps und Analyse für Einsteiger

Analyse der Mittwochstrades:

1-Stunden-Chart des GBP/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 12. Februar? Einfache Tipps und Analyse für Einsteiger

Das Währungspaar GBP/USD zeigte am Mittwoch uneinheitliche Bewegungen. Es ist bemerkenswert, dass die robusten makroökonomischen Daten aus den USA keine größeren Probleme für die britische Währung verursachten. In der ersten Tageshälfte legte das Pfund Sterling um 80 Pips zu, in der zweiten Hälfte fiel es jedoch um 90 Pips. Damit haben die US-Arbeitsmarktdaten den Dollar zwar unterstützt, an der grundlegenden Lage hat sich jedoch nichts geändert. Entscheidend für das Währungspaar GBP/USD bleibt daher der Ausbruch über die abwärtsgerichtete Trendlinie im Stundenchart. Der Trend hat nach oben gedreht, sodass ein weiterer Anstieg der britischen Währung zu erwarten ist. Unter dem Einfluss der Non-Farm Payrolls und der Arbeitslosenquote könnte sich die Dollar-Stärke am Donnerstag fortsetzen; der heutige Tag wird somit zeigen, ob sich die Marktstimmung infolge der jüngsten Konjunkturdaten verändert hat. Zur Erinnerung: Eine Erholung am Arbeitsmarkt bedeutet, dass die Federal Reserve ihn nicht länger durch Zinssenkungen stimulieren muss. Zeigt sich hingegen am Freitag eine weitere Verlangsamung der Inflation, würde dies Argumente für eine Fortsetzung der geldpolitischen Lockerung liefern.

5M-Chart des GBP/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 12. Februar? Einfache Tipps und Analyse für Einsteiger

Auf dem 5-Minuten-Chart entstand am frühen Mittwochmorgen ein gutes Handelssignal. Der Kurs durchbrach den Bereich 1,3643–1,3652 und bewegte sich anschließend in die gewünschte Richtung um etwa 45 Pips. Dieser Trade hätte vor der Veröffentlichung der wichtigen US-Daten manuell geschlossen werden sollen und hätte somit Gewinn gebracht. Danach wurde der Markt von einer Welle der Emotionen erfasst, was die Volatilität erhöhte. Deshalb haben wir spätere Signale im Bereich 1,3643–1,3652 nicht mehr berücksichtigt.

Wie man am Donnerstag handelt:

Im Stundenchart hat das Währungspaar GBP/USD den Abwärtstrend durchbrochen. Es gibt keine übergeordneten Gründe für ein mittelfristiges Wachstum des US-Dollars, daher erwarten wir ab 2025 eine Fortsetzung des globalen Aufwärtstrends, der das Paar mindestens bis in den Bereich von 1,4000 treiben könnte. In den vergangenen Wochen waren die Rahmenbedingungen häufig nicht zugunsten der britischen Währung, doch nun hat das Pfund aus technischer Sicht jede Chance, wieder in den Bereich von 38 zurückzukehren.

Am Donnerstag können Anfänger Short-Positionen in Erwägung ziehen, falls das Paar vom Bereich 1,3643–1,3652 nach unten abprallt, mit einem Ziel bei 1,3529–1,3543. Ein Ausbruch und eine Konsolidierung oberhalb des Bereichs 1,3643–1,3652 ermöglichen die Eröffnung von Long-Positionen mit einem Ziel bei 1,3741–1,3751.

Auf dem 5-Minuten-Chart sind unter anderem folgende Marken relevant: 1,3319–1,3331, 1,3365, 1,3403–1,3407, 1,3437–1,3446, 1,3484–1,3489, 1,3529–1,3543, 1,3643–1,3652, 1,3741–1,3751, 1,3814–1,3832, 1,3891–1,3912 und 1,3975. Am Donnerstag werden in Großbritannien die BIP-Zahlen für das vierte Quartal sowie die Daten zur Industrieproduktion veröffentlicht. Dabei handelt es sich zwar nicht um die wichtigsten Berichte, sie können jedoch die Stimmung der Trader beeinflussen. In den USA werden nur zweitrangige Daten erscheinen, die erfahrungsgemäß nur wenig Beachtung finden.

Grundregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Ausbildung (Abprall oder Durchbruch des Niveaus) benötigt wird. Je kürzer diese Zeit, desto stärker das Signal.
  2. Wenn an einem bestimmten Niveau aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar zahlreiche Fehlsignale oder gar keine Signale generieren. In jedem Fall ist es am besten, den Handel bei den ersten Anzeichen einer Seitwärtsbewegung einzustellen.
  4. Trades werden in der Zeitspanne zwischen Beginn der europäischen Sitzung und der Mitte der amerikanischen Sitzung eröffnet; danach sollten alle Positionen manuell geschlossen werden.
  5. Im Stundenchart sollten Signale des MACD-Indikators idealerweise nur gehandelt werden, wenn eine gute Volatilität und ein durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigter Trend vorliegen.
  6. Liegt der Abstand zwischen zwei Niveaus zu nahe beieinander (etwa 5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- oder Widerstandszone betrachtet werden.
  7. Nach einer Bewegung von 20 Pips in die richtige Richtung ist es ratsam, den Stop-Loss auf Break-even nachzuziehen.

Erklärungen zu den Charts:

  • Unterstützungs- und Widerstandsniveaus dienen als Ziele für die Eröffnung von Kauf- oder Verkaufstrades. Take-Profit-Marken können in ihrer Nähe platziert werden.
  • Rote Linien markieren Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend widerspiegeln und die bevorzugte Handelsrichtung anzeigen.
  • Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – fungiert als ergänzender Indikator und kann ebenfalls als Signalquelle genutzt werden.
  • Wichtige Reden und Wirtschaftsdaten (immer im Wirtschaftskalender zu finden) können die Bewegung eines Währungspaares deutlich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit höchster Vorsicht gehandelt oder der Markt verlassen werden, um plötzliche Kursumkehrungen gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.
  • Anfänger im Forex-Markt sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Eine klare Strategie und ein solides Risikomanagement sind entscheidend für langfristigen Erfolg im Handel.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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