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FX.co ★ EUR/USD Analyse – 17. Februar. Die Ruhe hält an

EUR/USD Analyse – 17. Februar. Die Ruhe hält an

EUR/USD Analyse – 17. Februar. Die Ruhe hält an

Die Wellenstruktur im 4‑Stunden-Chart hat eine weniger ideale Form angenommen, wirft jedoch keine ernsthaften Fragen auf. Von einer Aufhebung des seit Januar letzten Jahres laufenden Aufwärtstrends kann weiterhin keine Rede sein; lediglich seine interne Wellenstruktur wird periodisch angepasst. Meiner Ansicht nach hat das Währungspaar die Bildung der globalen Welle 4 (unterer Chart) abgeschlossen. Wenn diese Annahme korrekt ist, hat Welle 5 begonnen und entfaltet sich derzeit. Sie könnte sich deutlich ausdehnen, mit Kurszielen bis in den Bereich von 1,25.

Die interne Wellenstruktur der vermuteten Welle 5 ist etwas uneindeutig (oberer Chart). Die Aufwärtsbewegung kann aufgrund der recht ausgeprägten korrektiven Wellen nicht als impulsiv betrachtet werden. Daher wird sie in der aktuellen Phase als a‑b‑c‑d‑e‑Struktur interpretiert. Sollte sich Welle 5 als ausgedehnt erweisen, könnte auch ihre interne Struktur recht komplex werden. In diesem Fall könnte die Wellenzählung noch mehrere Anpassungen erfahren. In jedem Fall erwarte ich eine weitere Aufwertung von EUR/USD, auch wenn der Markt in den kommenden Tagen eine oder mehrere Korrekturwellen ausbilden könnte.

Am Montag zeigte EUR/USD exakt die gleiche Handelsspanne und denselben Bewegungscharakter wie an den vorherigen vier Tagen. Von den letzten sechs Handelstagen waren die Marktteilnehmer an insgesamt fünf Tagen faktisch inaktiv. Am vergangenen Montag gab der US‑Dollar auf breiter Front nach, nachdem Berichte bekannt wurden, wonach chinesischen Banken verboten wurde, in US‑Staatsanleihen zu investieren. Seitdem hat es den Charts nach praktisch keine nennenswerten Entwicklungen mehr gegeben.

Auf die Veröffentlichungen zu den Nonfarm Payrolls und der Arbeitslosenquote reagierte der Markt nur verhalten. Die Daten ließen sich jedoch unterschiedlich interpretieren und jeweils einer gewünschten Erzählung anpassen. Die Januar-Zahlen deuten darauf hin, dass sich der Arbeitsmarkt erholen könnte, doch die Gesamtzahlen für das Jahr 2025 zeigen kaum Anzeichen einer wirklichen Verbesserung. Selbst wenn die „Abkühlung“ beendet sein sollte, wurden die Daten für 2025 im Schnitt um 40.000 Stellen pro Monat nach unten revidiert. Anders ausgedrückt: Jeder Monat des vergangenen Jahres wurde effektiv um rund 40.000 Jobs nach unten korrigiert. Ist diese Information wirklich nicht gewichtig genug, um einen Rückgang des Dollars auszulösen?

Dennoch herrscht am Markt völlige Ruhe. Einen exakten Grund zu benennen ist schwierig, daher bleibt uns vor allem die Wellenanalyse als Orientierung. Meiner Einschätzung nach könnte die Korrekturstruktur im Bereich von 1,1700–1,1800 ihre Ausbildung beenden, unabhängig von ihrer endgültigen Ausprägung. Daher betrachte ich diese Zone als attraktiv, um neue Long-Positionen zu eröffnen. Eine nachhaltige Dollar-Stärkung erwarte ich nicht, abgesehen von einer möglichen Aufwertung im Rahmen der Welle c der Korrektur.

EUR/USD Analyse – 17. Februar. Die Ruhe hält an

Allgemeine Schlussfolgerungen

Auf Grundlage der Analyse von EUR/USD komme ich zu dem Schluss, dass das Instrument weiterhin ein aufwärtsgerichtetes Trendsegment ausbildet. Die Politik von Donald Trump und die Geldpolitik der Federal Reserve bleiben wichtige langfristige Faktoren, die auf dem US‑Dollar lasten. Die Ziele des aktuellen Trendsegments könnten sich bis in den Bereich von 1,25 erstrecken.

Derzeit gehe ich davon aus, dass sich das Währungspaar weiterhin in der globalen Welle 5 befindet, und erwarte daher im ersten Halbjahr 2026 einen weiteren Anstieg der Kurse. Kurzfristig kann das Paar jedoch noch eine weitere Abwärtswelle im Rahmen einer Korrektur ausbilden. Meiner Ansicht nach ist es daher sinnvoll, nach neuen Kaufzonen und -niveaus zu suchen, mit Kurszielen im Bereich von 1,2195 und 1,2367, die den Fibonacci-Niveaus von 161,8 % bzw. 200,0 % entsprechen.

In der kleineren Zeitebene ist das gesamte aufwärtsgerichtete Trendsegment sichtbar. Die Wellenstruktur ist nicht völlig standardisiert, da sich die Korrekturwellen in ihrer Größe unterscheiden. So ist etwa die Welle 2 höheren Grades kleiner als die interne Welle 2 innerhalb der Welle 3. Solche Konstellationen kommen jedoch vor. Ich möchte zudem daran erinnern, dass es besser ist, auf den Charts klare und gut nachvollziehbare Strukturen zu identifizieren, als zwanghaft jede einzelne Welle zu kennzeichnen. Aktuell bestehen an der Aufwärtsstruktur der Wellen keine Zweifel.

Wesentliche Grundsätze meiner Analyse:

  1. Wellenstrukturen sollten einfach und übersichtlich sein. Komplexe Strukturen sind schwer zu handeln und ändern sich häufig.
  2. Wenn Sie sich über die Marktlage unsicher sind, ist es besser, dem Markt fernzubleiben.
  3. Es gibt nie eine 100%ige Sicherheit über die Marktrichtung. Verwenden Sie immer schützende Stop-Loss-Orders.
  4. Wellenanalyse lässt sich mit anderen Analyseformen und Handelsstrategien kombinieren.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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