Analyse der Trades und Tipps für den Handel mit dem Japanischen Yen
Der Preistest bei 153,86 fiel mit einem MACD-Indikator zusammen, der gerade begann, sich von der Nulllinie nach oben zu bewegen, was einen guten Einstiegspunkt für den Kauf des Dollars bestätigte. In der Folge stieg das Paar in Richtung des Zielniveaus von 154,24.
Gute Daten aus dem US-Industriesektor und vom Immobilienmarkt führten zu Dollar-Käufen gegenüber dem Japanischen Yen. Dieser Trend wurde nicht einmal durch Zahlen gebrochen, die einen deutlichen Anstieg der Bestellungen für Maschinen und Ausrüstungen in Japan zeigten. Traditionell signalisiert ein Anstieg der Bestellungen für Investitionsgüter eine erhöhte Investitionstätigkeit der Unternehmen und gilt als Frühindikator für künftiges Wirtschaftswachstum. Man hatte erwartet, dass dies die japanische Währung stützen könnte; allerdings scheint die Nachfrage nach dem Dollar deutlich höher zu sein. Dass die Fed sich mit Zinssenkungen nicht beeilt, wie aus dem Protokoll der gestrigen Sitzung hervorgeht, ermöglicht es dem Dollar, seine Stärke gegenüber dem Japanischen Yen weiter auszuspielen. Somit konnte selbst die positive Nachrichtenlage aus Japan diesen stärkeren Dollar-Effekt nicht ausgleichen.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich eher auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 konzentrieren.

Kaufszenarien
- Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY heute zu kaufen, sobald ein Einstiegsniveau um 155,37 (grüne Linie im Chart) erreicht wird, mit einem Kursziel bei 155,95 (dickere grüne Linie im Chart). In der Nähe von 155,95 beabsichtige ich, die Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen in Gegenrichtung zu eröffnen, wobei ich von einer Bewegung von 30–35 Pips ausgehend von diesem Niveau ausgehe. Am besten nimmt man Käufe des Währungspaares nach Korrekturen und deutlicheren Rücksetzern in USD/JPY vor. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und sich gerade beginnt, von dort nach oben zu bewegen.
- Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Bereichs um 155,05 kommt, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Aufwärtsumkehr des Marktes führen. Ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 155,37 und 155,95 ist dann zu erwarten.
Verkaufsszenarien
- Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY heute erst nach einem Durchbruch des Niveaus von 155,05 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was zu einem raschen Rückgang des Paares führen dürfte. Das entscheidende Kursziel für Verkäufer liegt bei 154,71, wo ich beabsichtige, Short-Positionen zu schließen und unmittelbar in Gegenrichtung zu kaufen, ausgehend von einer Bewegung von 20–25 Pips von diesem Niveau. Es ist besser, so hoch wie möglich zu verkaufen. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und sich gerade beginnt, von dort nach unten zu bewegen.
- Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu verkaufen, falls der Kurs den Bereich um 155,37 zweimal testet und sich der MACD-Indikator dabei im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr des Marktes führen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 155,05 und 154,71 ist dann zu erwarten.

Was ist auf dem Chart zu sehen:
Die dünne grüne Linie stellt den Einstiegskurs dar, zu dem man das Handelsinstrument kaufen kann;
Die dicke grüne Linie stellt den ungefähren Kurs dar, bei dem man Take Profit setzen oder Gewinne sichern kann, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
Die dünne rote Linie stellt den Einstiegskurs dar, zu dem man das Handelsinstrument verkaufen kann;
Die dicke rote Linie stellt den ungefähren Kurs dar, bei dem man Take Profit setzen oder Gewinne sichern kann, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
Der MACD-Indikator: Beim Einstieg in den Markt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt sollten bei Einstiegsentscheidungen sehr vorsichtig sein. Es ist am besten, vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte aus dem Markt draußen zu bleiben, um zu vermeiden, in starke Kursschwankungen zu geraten. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne das Setzen von Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihre gesamte Einlage verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading ist es entscheidend, einen klaren Handelsplan zu haben, wie oben beschrieben. Spontane Handelsentscheidungen auf Basis der aktuellen Marktsituation zu treffen, ist für einen Intraday-Händler von vornherein eine verlustreiche Strategie.
