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USD/CAD. Analyse und Prognose

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Heute, am Dienstag, durchbricht das Währungspaar USD/CAD die psychologisch wichtige Marke von 1,3700. Der US-Dollar zeigt eine moderate Aufwertung gegenüber dem kanadischen Dollar vor dem Hintergrund anhaltender Unsicherheit in Bezug auf die US-Handelspolitik.

Die Unsicherheit in Bezug auf Zölle hat sich verschärft, nachdem US-Präsident Donald Trump andere Länder davor gewarnt hat, sich aus kürzlich mit den Vereinigten Staaten geschlossenen Handelsabkommen zurückzuziehen, nachdem der Oberste Gerichtshof die Notfallzölle aufgehoben hatte. Trump kündigte die Einführung eines allgemeinen Einfuhrzolls von 15 % an, was die Position des US-Dollars gegenüber dem kanadischen Dollar schwächen könnte.

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Geopolitische Risiken wirken weiterhin einflussreich und könnten den Ölpreis auf bis zu 67 US‑Dollar pro Barrel treiben, was den rohstoffgebundenen kanadischen Dollar stützen würde.

Am Sonntag berichtete die New York Times, dass Trump Optionen für begrenzte Luftangriffe gegen den Iran prüfe. Sollte die Diplomatie oder erste gezielte Operationen scheitern, bereitet er demnach in den kommenden Monaten einen Angriff größeren Ausmaßes vor, um den Iran zum Verzicht auf sein Atomprogramm zu zwingen. Canada ist ein bedeutender Öl­exporteur, und steigende Ölpreise wirken sich traditionell positiv auf den kanadischen Dollar aus.

Um bessere Handelschancen zu identifizieren, sollte der Fokus auf den BIP-Daten Canadas am Freitag liegen, wobei der Konsens für Dezember im Monatsvergleich ein Wachstum von 0,1 % erwartet. Schwache Zahlen könnten den Druck auf den kanadischen Dollar erhöhen und das Währungspaar USD/CAD kurzfristig nach oben treiben.

Aus technischer Sicht gilt: Gelingt dem Paar ein Ausbruch über den 50‑Tage‑SMA, wäre das nächste Ziel die psychologisch wichtige Marke von 1,3800, gefolgt vom sehr bedeutenden 200‑Tage‑SMA. Sollten die Bullen auch diesen überwinden, steigen ihre Erfolgschancen deutlich. Es ist bemerkenswert, dass der 200‑Tage‑SMA nach unten geneigt ist, was auf den übergeordneten Richtungstrend des Paares hinweist. Die Oszillatoren im Tageschart liefern gemischte Signale, während der Relative‑Stärke‑Index in den positiven Bereich vorgedrungen ist und damit zumindest kurzfristig die Stärke der Bullen untermauert.

Die nächstgelegene Unterstützung für das Paar liegt beim 9‑Tage‑EMA um 1,3670, gefolgt vom 20‑Tage‑SMA um 1,3630. Gelingt es dem Paar nicht, diese Niveaus zu halten, könnte sich der Rückgang in Richtung des Februartiefs beschleunigen.

In der nachstehenden Tabelle ist die prozentuale Veränderung des US‑Dollars gegenüber einem Währungskorb für den heutigen Tag dargestellt. Der US‑Dollar hat die größte Stärke gegenüber dem japanischen Yen gezeigt.

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*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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