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FX.co ★ EUR/USD Prognose für den 25. Februar 2026

EUR/USD Prognose für den 25. Februar 2026

Das Währungspaar EUR/USD prallte am Dienstag vom 61,8 % Korrekturlevel bei 1,1770 nach oben ab, drehte zugunsten der europäischen Währung und begann, in Richtung des 50,0 % Fibonacci-Levels bei 1,1830 zu steigen. Ein erneuter Abprall vom Niveau von 1,1830 heute würde den US-Dollar begünstigen und eine Wiederaufnahme des Rückgangs in Richtung 1,1770 erwarten lassen. Sollte sich das Paar oberhalb von 1,1830 etablieren, könnten Händler mit einer Fortsetzung des Anstiegs in Richtung des nächsten Korrekturlevels von 38,2 % bei 1,1889 rechnen.

EUR/USD Prognose für den 25. Februar 2026

Die Wellensituation im Stundenchart bleibt überschaubar. Die letzte abgeschlossene Abwärtswelle hat das Tief der vorherigen Welle unterschritten, während die letzte Aufwärtswelle nicht einmal in die Nähe des vorherigen Hochs gekommen ist. Damit bleibt der Trend „bärisch“. Die Bullen haben eine Pause in dem eingelegt, was eine großangelegte Offensive hätte werden können – eine, die ohne Donald Trump unmöglich gewesen wäre – und diese Pause hat sich deutlich in die Länge gezogen. Allerdings könnte die faktische Weigerung des US-Präsidenten, der Entscheidung des Supreme Court nachzukommen, die Bullen wieder an den Markt zurückbringen.

Am Dienstag war die Nachrichtenlage nahezu ereignislos. Der einzige Bericht, der wöchentliche ADP-Report, löste keinerlei Marktreaktion aus – und das war auch zu erwarten. Sollte derzeit eine gewisse Ruhe am Markt herrschen, ist diese jedoch nur von kurzer Dauer. Donald Trump hat seine Hand weiterhin „auf dem roten Knopf“, dessen Betätigung eine großangelegte Militäroperation im Iran auslösen würde. Gestern warf Trump dem Iran in seiner jährlichen Rede vor dem Kongress erneut vor, nukleare Raketen zu entwickeln. Seinen Aussagen zufolge ist Teheran bereits jetzt in der Lage, nukleare Schläge gegen Europa zu führen und wird bald über Raketen verfügen, die amerikanische Städte treffen können. Als US-Präsident werde er nicht zulassen, dass das, was er als den weltweiten Sponsor des Terrorismus und ein Regime, das für den Tod Tausender Menschen (darunter amerikanischer Soldaten) verantwortlich ist, bezeichnet, in den Besitz nuklearer Raketen gelangt. Damit hat der US-Präsident erneut bekräftigt, dass ein Scheitern der Gespräche in naher Zukunft eine Militäroperation im Iran bedeuten würde. Die nächste Verhandlungsrunde findet am Donnerstag in Genf statt. Meiner Einschätzung nach liegt die Wahrscheinlichkeit, dass Teheran sein Atomwaffenprogramm aufgibt, nahe bei null.

EUR/USD Prognose für den 25. Februar 2026

Im 4-Stunden-Chart drehte das Paar zugunsten des US-Dollars, nachdem sich auf dem CCI-Indikator eine „bärische“ Divergenz gebildet hatte. Am Mittwochmorgen kehrte das Paar zum 76,4 % Korrekturlevel bei 1,1813 zurück. Ein Abprall von diesem Niveau würde die Notierungen zurück in einen Abwärtstrendkanal in Richtung des 61,8 % Fibonacci-Levels bei 1,1748 drücken. Eine Konsolidierung oberhalb von 1,1813 würde die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Anstiegs in Richtung des 100,0 % Korrekturlevels bei 1,1919 erhöhen. Auf keinem Indikator sind derzeit neue Divergenzen zu erkennen.

Commitments of Traders (COT) Report:

EUR/USD Prognose für den 25. Februar 2026

In der letzten Berichtswoche schlossen professionelle Händler 7.155 Long-Kontrakte und 1.330 Short-Positionen. Die Stimmung der Gruppe der „Non-commercial“-Trader bleibt dank Donald Trump und seiner Politik bullisch und verstärkt sich im Zeitverlauf weiter. Die Gesamtzahl der von Spekulanten gehaltenen Long-Positionen liegt nun bei 312.000, während Short-Positionen 137.000 betragen – ein mehr als doppelt so großer Vorteil für die Bullen.

Über dreiunddreißig Wochen in Folge bauten Großanleger Short-Positionen ab und erhöhten ihre Long-Engagements. Dann kam der „Shutdown“, und nun beobachten wir erneut dasselbe Muster: Professionelle Trader stocken ihre Long-Positionen weiter auf. Donald Trumps Politik bleibt für Trader der wichtigste Einflussfaktor, da sie zahlreiche langfristige strukturelle Probleme für die USA schafft – etwa eine deutliche Verschlechterung am Arbeitsmarkt (im Jahr 2025), einen Rückgang des weltweiten Ansehens sowie Kapitalabflüsse aus den Vereinigten Staaten. Händler befürchten zudem einen möglichen Verlust der Unabhängigkeit der Federal Reserve im Jahr 2026 und Donald Trumps geopolitische Ambitionen.

Wirtschaftskalender für die USA und die Europäische Union:

  • Europäische Union – Deutscher Verbrauchervertrauensindex (07:00 UTC).
  • Europäische Union – Veränderung des BIP für das vierte Quartal (07:00 UTC).
  • Europäische Union – Verbraucherpreisindex (10:00 UTC).

Am 25. Februar enthält der Wirtschaftskalender drei zweitrangige Veröffentlichungen. Der Einfluss des Nachrichtenumfelds auf die Marktstimmung könnte am Mittwoch äußerst gering ausfallen.

EUR/USD-Prognose und Handelstipps:

Ein Verkauf des Währungspaares war nach einem Rückprall von 1,1830 im Stundenchart mit Kurszielen bei 1,1770 und 1,1696 möglich. Das erste Kursziel wurde erreicht. Neue Short-Positionen können bei einem erneuten Abprall von 1,1830 mit denselben Zielen in Betracht gezogen werden. Käufe waren nach einem Rückprall von 1,1770 im Stundenchart mit Kurszielen bei 1,1830 und 1,1889 möglich. Diese Positionen können heute offen gehalten werden.

Die Fibonacci-Niveaus sind im Stundenchart von 1,1805–1,1578 und im 4-Stunden-Chart von 1,1919–1,1471 eingezeichnet.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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