Trade Review und Tipps für den Handel mit dem Japanischen Yen
Aufgrund der geringeren Volatilität kam es in der ersten Tageshälfte zu keinen Tests der von mir identifizierten Niveaus.
Als Nächstes warten wir auf die ersten Inflationsdaten aus den USA seit Ausbruch des geopolitischen Konflikts unter Beteiligung der Vereinigten Staaten, Israels und Irans. Die Inflationsindikatoren werden als zentrale Orientierungspunkte für die künftigen geldpolitischen Entscheidungen der Federal Reserve dienen. Besonderes Gewicht hat dabei die Kerninflation, da sie die stabilen Inflationstrends genauer widerspiegelt und den Einfluss schwankender Treibstoffpreise reduziert. Für den Verbraucherpreisindex (Consumer Price Index) im März wird der stärkste Anstieg seit 2022 erwartet, auch wenn er sich voraussichtlich im Rahmen der Prognosen der Ökonomen bewegen wird. Der Consumer Sentiment Index der University of Michigan sowie die Inflationserwartungen werden helfen einzuschätzen, wie die US-Bürger die aktuelle wirtschaftliche Lage und ihre zukünftigen Ausgaben sehen. Sollten die langfristigen Inflationserwartungen steigen – was angesichts der Treibstoffpreise wahrscheinlich ist –, könnte dies das Konsumverhalten und damit das künftige Wirtschaftswachstum beeinflussen.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich hauptsächlich auf die Umsetzung von Szenario Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufsignal
Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY heute beim Erreichen des Einstiegspunkts im Bereich von 159,38 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit einem Ziel bei 159,69 (dickere grüne Linie). Im Bereich von 159,69 beabsichtige ich, Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen in Gegenrichtung zu eröffnen (mit der Erwartung einer Bewegung von 30–35 Punkten). Mit einem Anstieg des Währungspaares ist heute zu rechnen, falls die US-Daten stark ausfallen. Wichtig: Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt zu steigen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY zu kaufen, falls das Niveau von 159,20 zweimal in Folge getestet wird, während sich der MACD-Indikator in der überverkauften Zone befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und eine Umkehr nach oben auslösen. Ein Anstieg in Richtung 159,38 und 159,69 ist dann zu erwarten.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY nach einem Durchbruch unter 159,20 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was voraussichtlich zu einem raschen Rückgang führen wird. Das wichtigste Ziel für Verkäufer wird der Bereich um 158,78 sein, wo ich plane, Short-Positionen zu schließen und sofort Long-Positionen in Gegenrichtung zu eröffnen (mit der Erwartung einer Bewegung von 20–25 Punkten). Der Druck auf das Paar kann heute jederzeit zurückkehren. Wichtig: Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt zu fallen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY zu verkaufen, falls das Niveau von 159,38 zweimal in Folge getestet wird, während sich der MACD-Indikator in der überkauften Zone befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Umkehr nach unten führen. Ein Rückgang in Richtung 159,20 und 158,78 ist dann zu erwarten.

Chart Notes
- Dünne grüne Linie – Einstiegspreis für Käufe
- Breite grüne Linie – geschätztes Take-Profit-Niveau bzw. -Bereich, um Gewinne zu sichern, da ein weiteres Wachstum darüber unwahrscheinlich ist
- Dünne rote Linie – Einstiegspreis für Verkäufe
- Breite rote Linie – geschätztes Take-Profit-Niveau bzw. -Bereich, um Gewinne zu sichern, da ein weiterer Rückgang darunter unwahrscheinlich ist
- MACD-Indikator – beim Markteinstieg ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen
Wichtig: Anfänger im Forex-Handel sollten bei Entscheidungen zum Markteinstieg äußerst vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, außerhalb des Marktes zu bleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich dafür entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Loss-Orders, um potenzielle Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss können Sie sehr schnell Ihre gesamte Einlage verlieren – insbesondere, wenn Sie kein angemessenes Money-Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan wie den oben beschriebenen. Spontane Entscheidungen, die allein auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für einen Intraday-Händler eine Verluststrategie.
