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FX.co ★ EUR/USD: Trading-Tipps für Anfänger – 17. August (US-Session)

EUR/USD: Trading-Tipps für Anfänger – 17. August (US-Session)

Rückblick auf die Trades und Handelstipps für den Euro

Der Test von 1,1601 erfolgte zu einem Zeitpunkt, als der MACD-Indikator bereits deutlich über die Nulllinie gestiegen war, was das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich den Euro nicht gekauft.

Der leere Wirtschaftskalender für die Eurozone wirkte sich zugunsten der Gemeinschaftswährung aus und löste im Rahmen des laufenden Aufwärtstrends einige Käufe aus. Allerdings legte das Paar nicht deutlich zu. Die Schwäche des Dollars – und nicht die Nachfrage nach dem Euro – war der Haupttreiber, und die Trader nutzten die Gelegenheit, um zu versuchen, die Aufwärtsbewegung zu verlängern. Daher setzte EUR/USD seinen Anstieg trotz fehlender heimischer Impulse fort.

In der zweiten Tageshälfte wird der Euro sich voraussichtlich in einem relativ ruhigen Umfeld bewegen, da aus den USA keine wichtigen Konjunkturdaten anstehen. Auf der Agenda stehen lediglich der Empire Manufacturing Index und der NAHB Housing Market Index, die beide als zweitrangige Indikatoren gelten. Der Empire Manufacturing Index liefert einen frühen Überblick über die Geschäftstätigkeit im verarbeitenden Gewerbe, während der NAHB-Index das Vertrauen der Bauunternehmer widerspiegelt. Beide Kennzahlen haben jedoch nur ein begrenztes Gewicht für den Markt und lösen in der Regel keine starken Reaktionen aus. Für die Gemeinschaftswährung bedeutet dies, dass das externe Marktumfeld der wichtigste Treiber bleibt. Nur eine deutliche Abweichung der Daten von den Prognosen könnte das derzeitige Kräfteverhältnis verändern, während Ergebnisse im Rahmen der Erwartungen EUR/USD weiterhin hauptsächlich von der Stimmung gegenüber dem US-Dollar bestimmen lassen.

Für die Intraday-Strategie werde ich mich stärker auf die Umsetzung von Szenario Nr. 1 und Nr. 2 konzentrieren.

EUR/USD: Trading-Tipps für Anfänger – 17. August (US-Session)

Kaufsignal

Szenario #1: Heute kann der Euro gekauft werden, wenn der Kurs etwa 1,1606 erreicht (die grüne Linie im Chart), mit einem Kursziel bei 1,1626. Bei 1,1626 plane ich, den Markt zu verlassen und den Euro außerdem in die Gegenrichtung zu verkaufen, mit einem Ziel von 30–35 Punkten vom Einstiegskurs aus. Mit einem Anstieg des Euro ist heute nur bei schwachen US-Konjunkturdaten zu rechnen. Wichtig: Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.

Szenario #2: Heute plane ich außerdem, den Euro zu kaufen, wenn der Kurs die Marke von 1,1591 zweimal in Folge testet, während sich der MACD-Indikator in der überverkauften Zone befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Aufwärtsumkehr führen. Ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,1606 und 1,1626 ist dann zu erwarten.

Verkaufssignal

Szenario #1: Ich plane, den Euro zu verkaufen, nachdem der Kurs 1,1591 erreicht hat (die rote Linie im Chart). Das Kursziel liegt bei 1,1564, wo ich plane, den Markt zu verlassen und sofort in die Gegenrichtung zu kaufen, mit einem Ziel von 20–25 Punkten in die entgegengesetzte Richtung vom Niveau aus. Der Abwärtsdruck auf das Währungspaar wird sich nach starken Konjunkturdaten wieder verstärken. Wichtig: Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.

Szenario #2: Heute plane ich außerdem, den Euro zu verkaufen, wenn der Kurs die Marke von 1,1606 zweimal in Folge testet, während sich der MACD-Indikator in der überkauften Zone befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr führen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,1591 und 1,1564 ist dann zu erwarten.

EUR/USD: Trading-Tipps für Anfänger – 17. August (US-Session)

Was das Chart zeigt

  • Dünne grüne Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument gekauft werden kann;
  • Breite grüne Linie – der geschätzte Kurs, auf dessen Niveau Take-Profit-Orders platziert werden können oder Gewinne manuell realisiert werden können, da weitere Kursanstiege über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich sind;
  • Dünne rote Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument verkauft werden kann;
  • Breite rote Linie – der geschätzte Kurs, auf dessen Niveau Take-Profit-Orders platziert werden können oder Gewinne manuell realisiert werden können, da weitere Kursrückgänge unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich sind;
  • MACD-Indikator. Beim Markteintritt ist es wichtig, die überkauften und überverkauften Zonen zu berücksichtigen.

Wichtig. Unerfahrene Forex-Trader sollten bei Entscheidungen zum Markteinstieg besonders vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Daten ist es am besten, sich aus dem Markt herauszuhalten, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Kapital sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein angemessenes Money-Management anwenden und mit großen Volumina handeln.

Und denken Sie daran, dass erfolgreiches Trading einen klaren Handelsplan erfordert, wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für einen Intraday-Trader von Natur aus eine verlustreiche Strategie.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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