Überblick über Trades und Handelstipps für den japanischen Yen
Der erste Test von 158,97 erfolgte, als der MACD-Indikator bereits deutlich unter die Nulllinie gefallen war, was das Abwärtspotenzial des Dollars begrenzte. Aus diesem Grund habe ich nicht verkauft. Der zweite Test von 158,97 fiel mit einer Erholung des MACD aus der überverkauften Zone zusammen, wodurch Kauf-Szenario Nr. 2 ausgelöst wurde und ein Anstieg von mehr als 20 Punkten zustande kam.
In der zweiten Tageshälfte bleibt der US-Markt ohne wichtige Daten, und die einzigen Veröffentlichungen, die ihn bewegen könnten, sind der Empire Manufacturing Index und der NAHB Housing Market Index. Beide Indikatoren gelten als nachrangig, da der Empire Manufacturing Index nur ein regionales Stimmungsbild der Industrie liefert, während der NAHB-Index die Stimmung der Bauunternehmer widerspiegelt. Daher ist damit zu rechnen, dass sie den Dollar nur dann spürbar beeinflussen, wenn sie deutlich von den Prognosen abweichen. Für den Yen bedeutet dieses ruhige Umfeld, dass USD/JPY höchstwahrscheinlich in einer engen Spanne gehandelt wird, wobei die Richtung in erster Linie durch den Unterschied zwischen dem Kurs der Fed und der deutlich vorsichtigeren Haltung der Bank of Japan bestimmt wird. Diese Divergenz in der Geldpolitik setzt die japanische Währung an Tagen ohne wichtige Konjunkturdaten weiterhin unter Druck.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich stärker auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 konzentrieren.

Kaufsignal
Szenario Nr. 1: Heute plane ich, USD/JPY zu kaufen, wenn der Einstiegspunkt bei etwa 159,24 (die grüne Linie im Chart) erreicht wird, mit einem Kursziel bei 159,50 (die dickere grüne Linie im Chart). Um 159,50 herum werde ich die Long-Position schließen und eine Short-Position in die Gegenrichtung eröffnen, mit dem Ziel einer Bewegung von 30–35 Punkten von diesem Niveau aus. Ein Anstieg des Paares ist heute möglich, aber das Aufwärtspotenzial ist relativ begrenzt. Wichtig: Vor dem Kauf unbedingt sicherstellen, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort aus nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Heute plane ich ebenfalls, USD/JPY zu kaufen, falls der Kurs die Marke von 159,08 zweimal in Folge testet, während sich der MACD-Indikator in der überverkauften Zone befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Aufwärtsumkehr führen. Ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 159,24 und 159,50 ist dann zu erwarten.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1: Heute plane ich, USD/JPY zu verkaufen, nachdem das Niveau von 159,08 (die rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen wurde, was zu einem raschen Rückgang des Paares führen sollte. Das zentrale Kursziel für Verkäufer wird bei 158,76 liegen. Dort werde ich die Short-Position schließen und sofort eine Long-Position in die Gegenrichtung eröffnen, mit dem Ziel einer Bewegung von 20–25 Punkten von diesem Niveau aus. Der Abwärtsdruck auf das Paar wird heute zurückkehren, falls die Zentralbank eingreift. Wichtig: Vor dem Verkauf unbedingt sicherstellen, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort aus nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Heute plane ich außerdem, USD/JPY zu verkaufen, falls der Kurs die Marke von 159,24 zweimal in Folge testet, während sich der MACD-Indikator in der überkauften Zone befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr führen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 159,08 und 158,76 ist dann zu erwarten.

Was das Chart zeigt
- Dünne grüne Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument gekauft werden kann;
- Dicke grüne Linie – der geschätzte Kurs, auf dessen Niveau Take-Profit-Orders platziert werden können oder Gewinne manuell realisiert werden können, da weitere Kursgewinne über diesem Niveau hinaus unwahrscheinlich sind;
- Dünne rote Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument verkauft werden kann;
- Dicke rote Linie – der geschätzte Kurs, auf dessen Niveau Take-Profit-Orders platziert werden können oder Gewinne manuell realisiert werden können, da weitere Kursrückgänge unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich sind;
- MACD-Indikator. Beim Markteintritt ist es wichtig, die überkauften und überverkauften Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig. Anfänger im Forex-Handel sollten bei Entscheidungen zum Markteintritt sehr vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, platzieren Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie Ihre gesamte Einlage sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein angemessenes Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran, dass erfolgreiches Trading einen klaren Handelsplan erfordert, wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die ausschließlich auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für einen Intraday-Händler von vornherein eine Verluststrategie.
